Lauf 4 zur GSX-R Challenge 2012 in Brünn


Vom 10. bis 12. August war die GSX-R Challenge zu Gast in Brünn. Wie üblich veranstaltet von Pezibär, dem ältesten (und das sieht man dem auch an) Veranstalter Österreichs in Zusammenarbeit mit Suzuki Austria. Die Rennstrecke in Brünn gefällt mir sehr gut und ich war auch schon drei mal hier. Irgendwann 2001 mit meiner damals neuen Strassen-750er K1, dann 2010 mit KTM mit meiner Strassen-und-Renn-Superduke, 2011 dann witziger Weise wieder mit meiner alten K1, nur diesmal halt mit Rennverkleidung und 10 harten Jahren am Buckel und nun mit meiner neuen 750er K9. Natürlich erhoffte ich mir eine gewisse Zeitenverbesserung, aber ich schicke gleich voraus, die blieb leider aus. Dafür gabs heuer keinen Sturz, also gleicht sich das wieder aus.

Auch diesmal mit dabei wieder Istvan und Wolfi mit ihren RC8, wobei Wolfi seine Ida und ich meine Frau Kati mit hatten. Istvans Frau findet leider keinen Spass am Rennstreckentohuwabohu, also muss er mit uns sein Auslangen finden. Aber ich denke, das ist auszuhalten. Istvan hat diesmal wieder sein grosses Faltzelt mitgenommen, so sparen wir uns auch in Brno wieder die Box, herzlichen Dank dafür nochmals; und auch herzlichen Dank dafür, dass wir wieder im blauen Bus nächtigen durften, das ist schon deutlich angenehmer und bequemer als in einem Zelt. *g*

Freitags ist ja bei Pezibär gleichbedeutend für Freies Fahren ohne Gruppen, was natürlich den Vorteil hat, dass man nicht so unter Stress steht, dass man Punkt XUhrirgendwas an der Boxenausfahrt steht, da man sonst seinen Turn verpasst. So nutze gsx-r challenge ich einen Teil des Vormittags um mich um mein Fahrwerk zu kümmern. Das ist ja noch komplett serienmässig, also denke ich, sollte der Fahrwerksmensch, der die GSX-R Challenge betreut auch ein paar Tips für mich auf Lager haben. Die hab ich mir versucht abzuholen, aber da der Profi von Zupin ist, dürfte er sich mehr für die Öhlinsteile der übrigen Teilnehmer interessieren. Da werden minutenlang Viertelumdrehungen und Klicks an diversen güldenen Teilen von diversen Teilnehmern gedreht, ich bekam als Tip "Heck höher". Gut, diese Art der Beratung hat den Vorteil, dass sie mich nicht überfordert. So wird halt die erschnorrte Unterlagsscheibe unter die Federbeinaufnahme am Heck angebracht und mit grossen Erwartungen zur Probefahrt aufgebrochen. Ging dann auch etwas besser, konnte engere Linien fahren, aber so wie ich mir das vorgestellt hab, wars immer noch nicht. Aber gut, ich find mich einfach damit ab und geh davon aus, dass es an mir liegt.

Wettermässig wars ziemlich durchwachsen, keine Mörderzeiten meinerseits, also nicht wirklich viel zu berichten. Einmal habe ich versucht, ohne das defekte Akrapovic-Endrohr zu fahren (ist ja nur ein schlichtes Titanröhrl), schliesslich hab ich ja noch den Vorschalldämpfer und die Auspuffklappe drauf, aber das war nicht wirklich brauchbar. Ging die Gurke gefühlt NOCH schlechter als sonst. Also wieder zurückgebaut. Am Abend hab ich wieder versucht, mich mit dem ecu-editor-Zeugs auseinander zu setzen, aber leider wurde mir dann klar, dass ich einen Teil der benötigten Kabel nicht mitgeliefert bekam. Eine Beschreibung oder ähnliches gab es ja nicht, schliesslich dürfen ja nur KfZ-Entwickler und vergleichbare Wunderwuzzis mit ihren Mappings spielen, so der Kommentar des Verkäufers des Interfaces. Naja, der Kunde hat ja schon gekauft, also kann man ihm ruhig sagen, er sei ein Vollkoffer und das Produkt für ihn eigentlich vollkommen ungeeignet. Anmerkung: Mittlerweile hab ich mir die benötigte Verbindung selbst zusammengebastelt, auch als Unwürdiger.

Spätnachmittags dann wieder gemütliches Beisammensein im Fahrerlager. Es wird gegrillt, gut gespeist und auch das ein oder andere Getränk geleert. So macht das Spass. Etwas später am Abend dann auf in die Box von Suzuki, die zu Speis und Trank eingeladen haben, herzlichen Dank dafür, war ein netter Abend, der zwar für manche Teilnehmer etwas später als für andere wurde, aber wenn der Schmäh rennt, dann springt man ja nicht einfach auf und rennt davon, oder? Oder Herr Pezi? *g*

Samstag morgens zur Abwechslung feuchtkalt. So bin ich an diesem Tag auch nicht sonderlich gefahren, dauernd war die Strecke entweder nass oder es begann, als die Strecke endlich halbwegs aufgetrocknet ist zu regnen. Gerade das Qualifying für die Motul-Challenge motul challenge bin ich gefahren und das war ja schon ein Trauerspiel. Da ging garnix, fünf Sekunden über der persönlichen Bestzeit, dementsprechend auch die Startposition. Natürlich war es aber wieder pünktlich zum 750er-Rennen nass und mit den R10 konnte ich das vergessen, Regengummis waren ja nicht mit. Dann also zusehen. Bei der GP-Klasse sah es ähnlich aus, da war das Starterfeld von rund 60 auf 18 zusammengeschrumpft, und da Wolfi schon die Regenreifen aufgezogen hatte, hat er sich ins Regenrennen begeben. Es war sehr spannend zuzusehen, teilweise echt beeindruckend, wie die Burschen da auf nasser Strecke bei Sonnenschein um den Kurs ziehen. Wir sind vor zur langen Kurve Eins gewandert und haben uns aus nächster Nähe so manchen Zweikampf bei voller Schräglage im Nassen angesehen. Wolfi hat sich sehr gut gehalten, ich denke, da hätte er mich mal ganz ordentlich versägt, wenn ich da mitgefahren wäre. Hut ab!

Am Ende des Tages bin ich dann nochmals rausgefahren, aber auch da war es nicht wirklich gut zu fahren, also einfach beschlossen, den Tag abzuschreiben und es gut sein zu lassen. 19:00Uhr beim offiziellen Podest fand dann die Siegerehrung der racer4kids-Veranstaltung und der Rennen zur Motul-Challenge statt, wie üblich sehr routiniert aber nie langweilig durchgeführt vom Herrn Pezibär.

Sonntag ist der Tag der Rennen, da finden die Suzuki/Bridgestone- und am Nachmittag das 15-Runden-Motorradmagazin-Rennen statt. Und am Vormittag natürlich das Qualifying für die Suzuki-Rennen. Wie die anderen hab ich mal einen neuen Satz R10 aufgezogen, bin einen Turn gleich in der Früh gefahren, recht ereignislos, danach das Quali, wobei ich da einfach nur einfach eine Zeit fahren wollte, weil es im Prinzip eh fast egal ist, wie weit hinten ich starte. So bin ich eine 19er Zeit gefahren, das hat mir gereicht, auch wenn ich mit der Zeit natürlich nicht zufrieden war. Damit stand ich dann am 14. Platz von 29 Startern, da die 600er und die 750er gemeinsam gestartet wurden. Hab dann nochmal zwei Runden probiert, aber auch hier ging nix, also wieder rein, ist einfach schade um Reifen und Sprit, wenn eh nix geht, ist das sinnlos.

Ins Rennen wie gesagt von Startplatz 14, konnte mich dann lange Zeit auf Gesamt-12 halten, musste aber im Laufe des Rennens dann leider wieder den Hannes S. auf seiner 600er passieren lassen, wobei dieser eigentlich nicht in meiner Klasse fährt, es aber dann trotzdem für mich schöng gewesen wäre, hätte ich noch die Chance auf einen Konter gehabt. Leider ist er mir dann aber ziemlich starkt entwischt, denn er fuhr, als er bei mir vorbei war, dann um gute 1-2 Sekunden schneller als meinereiner, also keine Chance. Im Rennen also sozusagen nix gewonnen aber auch nix verloren. Enttäuscht war ich aber trotzdem, da ich noch immer zwei Sekunden langsamer unterwegs war, als voriges Jahr mit der alten, ausgelutschten K1. Soviel zum Thema, die sind nur wegen dem neuen Material schneller... Bla! Wenn man Pech hat, geht es einem so wie mir, dann geht mit dem neueren und theoretisch besseren Motorrad nix vorwärts. Oder zumindest nicht so schnell, wie man es sich erwartet. Aber es steht ja noch das 15 Runden-Rennen an, das taugt mir am meisten, weil es nicht so ein kurzes Sprintrennen wie die 8-Runden-Rennen ist, sondern es da bei so unsportlichen Typen wie mir schon auch drauf ankommt, wie man sich seine ohnehin nur marginal vorhandene Kondition einteilt.

Nach der Mittagspause fertigmachen zum 15-Runden-Rennen. Da das Qualifying für dieses Rennen gemeinsam mit der Motul-Challenge durchgeführt wird, hab ich da nur eine 2:21 stehen, was bedeutet, dass ich da nichtmal qualifiziert gewesen wäre. Üblicherweise fahren aber nicht alle, die sich angemeldet haben auch das Rennen, also deponiert, dass ich mich gerne statt eines Nichtstarters hinten anstellen würde. Meinem Wunsch wurde stattgegeben, ich durfte starten. Irgendwo im letzten Drittel war ich unterwegs, dachte, ich teile mir das Rennen ganz entspannt ein und hoffte auf ein besseres Finish. motorradmagazin cup Gleich zu Beginn zoomte sich der Resch innen vorbei, als ich versuchte, mir einen meiner direkten Gegner mit einer anderen Linie zu holen, dieses Thema war also erstmal für mich durch. Danke, dann halt eventuell später. Tja, nur kamen später ein paar kleine Regentropfen vom Himmel, was die Führenden (sic!!) dazu veranlasste, die Hand zu heben. Super. Wenn es ihm zu feucht ist, dann soll er einfach rausfahren, was soll der Scheiss eigentlich? Ganz nach vorne fahren und dann das Rennen abbrechen lassen? Tja, nur leider liess sich die Rennleitung dazu überreden, weil es einfach "zu gefährlich" war, das Rennen weiter zu führen. Geh leck heast! Selbst ich Regentropfenschisser, der sofort langsamer wird, wenn Wasser auch nur in homöopatischen Dosen auf der Strecke zu sehen ist, wäre das Rennen ganz normal nur etwas vorsichtiger zu Ende gefahren. Nein, Abbruch. Zu diesem Zeitpunkt fuhren die ersten fünf unter 2:10 und ich Herumnudler, der vom Gas ging noch 21, aber bitte. Tja, also raus und warten, ob es einen Restart gibt. Gab es nicht. *grummel* Aber die Strassentouristen, die in einer grossen Gruppe von einem Händler angereist waren, für die war es nicht zu gefährlich. Denn die warteten schon an der Boxenausfahrt, bis wir Cupfahrer endlich von der gefährlichen Strecke reinkommen, damit die rausfahren können. Vermutlich ist es für die weniger gefährlich, weil sie mit Sturzbügel, Radio, Blinker, Klapphelm und Goretex-Gewand deutlich besser ausgerüstet sind als wir. Egal, wir werdens nie erfahren. Der Tag war für mich auch gelaufen, somit ist das Wochenende auch erledigt.

Als wir fleissig am Einräumen waren, kam Besuch in Form vom kleinen Schuh (Thomas Schuheker, ex #94) und Uli, die uns noch ein wenig unterhalten haben. Istvan legte noch etwas Fleisch und Wurst auf den Grill, schliesslich haben wir keinen Stress, Wien ist ja nicht weit von Brünn entfernt, also ganz gemächlich. Wolfi und Ida sind schon abgereist, schliesslich müssen die ja bis an den Bodensee, das ist schon ein kleines Stück weiter als Wien. Tja, was soll ich als Fazit sagen... Einerseits war ich permanent mit meinen Leistungen unzufrieden, dann noch das blöde Wetter, andererseits hatten wir auch viel Spass und passiert ist auch nix. So gesehen wars durchaus ein nettes Event, auch wenn ich mir ein wenig mehr erwartet habe.

Doppel-R, #666

kapper.net


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Istvan beim Aufbau seines Zeltes, das uns auch diesmal wieder wertvolle Dienste leisten wird. Gute Ausstattung hat halt doch unbestreitbare Vorteile. Kompakter Transport-Wohnwagen mit Luxusausstattung und stabiles Zelt... Wer braucht da noch eine Box? Da ich mit der K9 irgendwie nicht so richtig ums Eck komme, immer relativ weite Linie fahre, hole ich mir nochmals vom Fahrwerksmenschen (der ja für uns Cupfahrer "mit dabei" ist) ein paar Tips. Nachdem er an zwei oder drei Motorrädern recht motiviert herumgeschraubt hat, komm ich an die Reihe. Schildere mein Problem "kann keine enge Linie fahren, geht immer weit" worauf er nur meint "alles Original?" und mir dann einfach nur sagt "mach das Heck höher". Punkt. Das war die Beratung. Natürlich könnt ich aber auch einfach ein Öhlins-Federbein kaufen. Ah geh leckts mich doch, ihr Fahrwerksgurus. Hab sogar schon mit dem Gedanken gespielt, mir bei ihm ein Federbein zu bestellen, aber so nicht. Diesmal hat Wolfi wieder seine Ida mit, die ja auch noch nie in Brünn war. Die ziemlich weite Anreise hat sie ein wenig genervt, was ich mir durchaus vorstellen kann, schliesslich kommen sie ja mit ihrem Scudo vom Bodensee.

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Den Tip vom Fahrwerksmenschen setz ich natürlich gleich um, habe mir vom Tom eine selbstgedrehte Unterlagsscheibe erschnorrt und meine Kollegen gleich mal dazu verdonnnert, mir beim Umbau zu helfen. Dazu muss ja die Scheibe unter die obere Aufnahme des Federbeines gelegt werden, wofür das Heck natürlich angehoben werden muss. Ging aber relativ easy. Kati hilft mir wieder beim Zusammenbau und achtet darauf, dass wie sonst üblich keine Teile übrig bleiben. Antennengewusel am Dach des Towers. Auch der Hinweis, dass dies eine Grand Prix-Strecke ist, ist nicht zu übersehen. Das merkt man aber auch, dass hier gewisse Standards eingehalten werden müssen um eine GP-Strecke zu sein. Zumindest die Atmosphäre ist eine ganz besondere.

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Ida im Fahrerlager. Istvan mit seinem orangenen Tarnkappenbomber am Weg zur Strecke. In den Fahrpausen wird natürlich auch ein wenig herumgebastelt und Runden analysiert, wobei sich Istvans Starlane GPS-3x ziemlich zickig anstellt und relativ häufig abstürzt. Da der Stecker jedoch recht versteckt montiert ist, müssen wir jedesmal die Stromzuleitung von der Batterie abklemmen, um in wieder zu reaktivieren. Hier besteht jedenfalls Optimierungspotential.

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Das Bild gefällt mir einfach nur gut. ;-) Gibt die Stimmung relativ gut wieder. Alles gut drauf, jeder ein Lächeln im Gesicht, einfach nur much fun. Unsere Zeltstadt im Fahrerlager. Ganz hinten links sieht man Istvans Transporter, den Kati und ich als Schlafzimmer verwenden durften, daneben steht Wolfis Zelt und Scudo und im Vordergrund erkennt man Istvans Wohnwagen mit Vorzelt und das Faltzelt, das des nächtens als Garage für RC8 und GSX-R dient. In der Mitte dann Istvans Griller, der uns schon viel gutes und schmackhaftes Essen bescherte. Ich sag nur Wildschweinsteak und Hirschmedaillons... Sterneküche im Fahrerlager. *g* Apropos Küche. Suzuki Austria lud zu einem gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank und wir waren natürlich gerne dabei. Im Bild Theo Winkler von Suzuki und Wolfi, im Hintergrund der Tisch von racer4kids.at.

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Relativ spät am Abend dann noch ein paar Worte mit Pezi gewechselt, wie immer recht unterhaltsam und informativ. :-) Der Tag danach. Guten Morgen. Wie man an der Windschutzscheibe sieht, schiffts. Leider war dieser Termin überhautp sehr durchwachsen im Bezug aufs Wetter. So kann ich wenigstens gemütlich meinen Kaffee trinken und hab keinen Stress. Wolfi morgens um 9 Uhr, topfit schon in der Funktionsunterwäsche, bereit neue persönliche Bestzeiten in den tschechischen Asphalt zu brennen.

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Tja, so sah es dann (wieder mal) mittags aus. Wie ich schon erwähnte, war es wettermässig ziemlich durchwachsen. Wenn man das Bild sieht, kann man sich fast nicht vorstellen, dass wir am selben Tag schon in der Sonne geschwitzt haben, oder? Strecke so halbwegs aufgetrocknet, recht kühl aber fahrbar. Im Vergleich zu Mugello ein paar Tage davor ist das quasi als Wintereinbruch zu werten. *g* Tja, halbe Stunde später dann wieder dieser scheiss Regen. Ich hab keine Regenreifen, keine zweite Garnitur Felgen und will mir auch keine Regengummis kaufen. Also ists wiedermal Essig mit fahren. Nächste Saison muss das anders werden, da wird eine hintere Felge und eine Garnitur Regenreifen organisiert.

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Denke, dieses Bild sagt mehr als tausend Worte. Wolfi hat mittlerweile seine Regengummis aufgezogen, und dreimal darf man raten, was dann kam. Genauuuu, die Sonne. Strecke noch nass, Sonne draussen, trocknets auf oder nicht? Auch selbsterklärend, denke ich. Sonnenschein, Regengummis, dunkle Wolken, das Rennen naht.

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Was tut man bei solchen Bedingungen? Die einen richten sich fürs Rennen her und machen sich auf den Weg zur Startaufstellung, die anderen -wie meinereiner- schnappen sich den Fotoapparat und knipsen blöd herum. Tja, und Wolfi hat eben ernst gemacht und ist ins Rennen. Wir sind dann raus zur Strecke und haben ein wenig fotografiert. Ein wenig neidisch war ich schon, muss ich zugeben, aber zusehen kann auch Spass machen. :-) In der Auslaufrunde findet unser Regenheld auch noch die Zeit den bewundernden Zusehern zu winken. *clapclapclap* Bravo Wolfi, schönes Rennen gefahren. Hat Spass gemacht.

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Hier wieder ein Typisches Wolfi-Bild. Einmal täglich kommt er entweder mit Dreck auf den Reifen schiebend oder am Lumpensammler in die Box. Nix passiert, nur Sprit aus. :-) Wie soll man bei solchen Bedingungen persönliche Bestzeiten fahren? Genau, ich kanns nicht, bin auch überhaupt an diesem Wochenende nicht sonderlich gut unterwegs, darum bleib ich auch fast zwei Sekunden über meiner Vorjahreszeit mit der steinalten K1 und musste mich den erfahreneren Cupkollegen relativ kampflos geschlagen geben. Nächstes Jahr... aber dann. www.racer4kids.at veranstaltete in Brünn auch ein nettes Fest für die Kinder und organisierte Zuschauerbus und viele Spiele und Wettkämpfe für die Kleinen. War ein gelungenes Fest und eine der Siegerehrungen sieht man hier im Bild. Rechts im Bild zu sehen die beiden Fahrer von racer4kids Tom Wöger und Andi Fichtenbauer.

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Der Bär. Der Pezibär. Im Leder und am Mikrofon. Peter bei einer seiner bekannt amüsanten Siegerehrungen. Tjo, auch in Brünn geht der Tag irgendwann mal zu Ende, und da geht dann auch mal die Sonne langsam unter und die Boxengasse wird ruhig und leer. Sonntag ist der Tag der Rennen. Es ist trocken, also kommen neue R10 drauf. Das was Istvan hier tut, spielt sich nahezu überall im Fahrerlager ab. Ein Rennen fährt sich mit neuen Reifen einfach besser, keine Frage.

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Der "Türsteher" Theo, der darauf achtet, dass im Bridgestone-Cup auch mit Bridgestone-Reifen rausgefahren wird. Man glaubt garnicht, wieviele mit Fremdfabrikaten rausfahren wollen und es auch tun. Ich persönlich find das ja einfach nur scheisse, aber die werden sich schon was denken dabei. Was auch immer. Bei mir ist alles ok, also werd ich auch rausgelassen. Trotz dem sehr wechselhaften Wetter ein doch leicht gerötetes Gesicht. Wenn man da nicht aufpasst, hat man schnell einen Sonnenbrand. Motorrad ist bereits verladen, die Reifen kommen auch noch dran. Wie immer viel zu viel Gummi mit auf die Strecke genommen. Aber was solls, lieber einen Reifen zuviel als einen zuwenig mithaben. Meistergriller Istvan macht uns vor der Abreise noch was Gutes zu essen, schliesslich erwarten wir Gäste und ausserdem muss das gute Essen ja noch weg, wär ja schade drum.

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Da ist der Besuch ja schon in Person von kleinem Schuh mit seiner Uli. Dieses Jahr ist er ja leider auf Gatschmoped umgestiegen und stürzt leider ohne uns in der Gegend herum. Ein typischer Schuh. Ich denke, das Foto muss man auch nicht näher kommentieren. Brünn. Dieser Kehrwagen fährt nicht bloss im Fahrerlager herum, sondern auch auf der Strecke. Schön ordentlich saubermachen, bevor die Helden auf ihren Feuerstühlen die Strecke unter die Räder nehmen. So gefällt das.


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